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Wertschutzräume: Individuell geplant, zertifiziert sicher

Zertifizierte Sicherheit für große Bestände
Wertschutzräume schaffen zertifizierten Schutz für große Bestände, wenn ein Tresor nicht ausreicht – modular planbar für Werte, Waffen oder Arzneimittel.

Wertschutzräume für große Mengen an Werten und sensible Bestände

Ein Wertschutzraum ist die passende Lösung, wenn ein einzelner Tresor nicht genügend Platz bietet oder größere Mengen wertvoller beziehungsweise sensibler Güter in einem abgeschlossenen Raum geschützt werden sollen. HARTMANN TRESORE realisiert Wertschutzräume in modularer Bauweise, sodass Abmessungen, Tür und Verschlusssystem an den vorhandenen Raum und den gewünschten Schutzbedarf angepasst werden können. Einsatzmöglichkeiten reichen von Wert- und Archivbeständen bis zu Waffen oder Betäubungsmitteln. Entscheidend ist immer, dass Widerstandsgrad, Raumkonstruktion, Tür und Innenausstattung als zusammenhängendes Sicherheitskonzept geplant werden.

Modulare Sicherheitsräume statt einzelner Tresore
Durch die Modulbauweise lassen sich Wertschutzräume sowohl in bestehende Gebäude integrieren als auch innerhalb größerer Räume errichten. Der Vorteil liegt in der Skalierbarkeit: Statt sich an das Innenvolumen eines einzelnen Tresors anzupassen, kann die geschützte Fläche auf Lagergut, Arbeitsabläufe und künftigen Platzbedarf ausgelegt werden. Für zertifizierte Anwendungen müssen die sicherheitsrelevanten Komponenten zum vorgesehenen Widerstandsgrad passen.

Sicherheit, Zertifizierung und Projektanforderungen

Kriterium Widerstandsgrad Wertraumtür Modulbauweise Baukörper / Anschluss Schloss und Zutritt Feuerschutz Versicherung / Regulierung
Darauf kommt es an Projekt- und anwendungsabhängig nach EN 1143-1 festlegen; höhere Grade bieten höheren geprüften Einbruchschutz Passend zum Sicherheitsniveau des Raums wählen und in das Gesamtkonzept einbinden Ermöglicht flexible Abmessungen und Anpassung an vorhandene Gebäudestrukturen Boden, Decke und angrenzende Bauteile müssen konstruktiv zur Sicherheitslösung passen Zugangsberechtigungen, Nutzerzahl und betriebliche Abläufe bei der Schlosswahl berücksichtigen Falls erforderlich separat planen und nur auf geprüfte beziehungsweise projektierte Lösungen beziehen Anforderungen des Sachversicherers und bei Spezialanwendungen der zuständigen Stellen frühzeitig klären

Welcher Wertschutzraum ist der richtige?

Größe, Inhalt, Widerstandsgrad und tägliche Nutzung sollten bereits in der Planungsphase zusammen betrachtet werden.

Anders als bei einem Standardtresor ist der Wertschutzraum ein Projektprodukt. Deshalb beginnt die Auswahl mit einer Bestands- und Risikoanalyse: Was soll gelagert werden, welches Volumen wird benötigt, wie häufig wird der Raum betreten und welche Personen benötigen Zugang? Auf dieser Basis lassen sich Größe, Widerstandsgrad, Tür, Schloss und Innenausstattung bestimmen.

  • Lagergut: Wertsachen, Dokumente, Arzneimittel, Waffen oder andere sensible Bestände definieren.
  • Kapazität: Aktuellen und künftigen Platzbedarf inklusive Verkehrsflächen berücksichtigen.
  • Widerstandsgrad: Nach Risiko, Versicherungswert und gegebenenfalls branchenspezifischen Vorgaben festlegen.
  • Raumgeometrie: Höhe, Breite, Tiefe und Einbausituation prüfen.
  • Zutritt: Nutzerzahl, Öffnungshäufigkeit und Berechtigungen in das Schlosskonzept einbeziehen.
  • Innenausstattung: Regale, Schränke oder andere Einbauten auf das Lagergut abstimmen.
  • Montage: Bauanschlüsse, Transport und Einbringung frühzeitig mitplanen.

Tipp von unseren Experten

Planen Sie Reserven nicht nur bei der Fläche, sondern auch bei den Arbeitswegen im Raum. Ein Wertschutzraum, der vollständig mit Regalen gefüllt ist, kann im Alltag schnell unpraktisch werden. Eine gute Planung verbindet Sicherheitsniveau, Lagerkapazität und ergonomischen Zugriff.
Modularer Wertschutzraum aus weißen Wandelementen mit geöffneter Tresortür und Blick in den Innenraum

Tür, Schloss und Innenausstattung individuell konfigurieren

Bei einem Wertschutzraum können Abmessungen und Ausstattung deutlich stärker individualisiert werden als bei einem serienmäßigen Tresor. Die Wertraumtür wird passend zum Sicherheitskonzept ausgewählt, während Schloss und Zutrittsorganisation an die Nutzerstruktur angepasst werden. Im Inneren können Regale, Schränke oder andere Aufbewahrungssysteme vorgesehen werden. Je nach Nutzung können zusätzliche Anforderungen an Beleuchtung, Klima, Brandschutz oder technische Überwachung relevant sein. Diese Funktionen sollten bereits während der Projektierung berücksichtigt werden.

Wertschutzräume für Unternehmen, Institutionen und besondere Sicherheitsaufgaben

Wertschutzräume eignen sich für Unternehmen und Institutionen mit hohem Lager- oder Schutzvolumen, beispielsweise für Archive, zentrale Wertbestände oder sensible Waren. Auch bei der Aufbewahrung größerer Mengen an Waffen oder Betäubungsmitteln können speziell geplante Räume zum Einsatz kommen; hierbei gelten jeweils zusätzliche gesetzliche beziehungsweise behördliche Anforderungen. Darüber hinaus können Wertschutzräume je nach Konstruktion als besonders gesicherte Rückzugs- oder Sicherheitsbereiche geplant werden.

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Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Wertschutzraum ist ein als Gesamtsystem geschützter Raum für größere Wertbestände. HARTMANN bietet modulare Lösungen an, die einschließlich Tür nach EN 1143-1 geplant werden können. Sie eignen sich, wenn das Volumen eines klassischen Tresors nicht mehr ausreicht.
Modulare Systeme lassen sich an verfügbare Raummaße und benötigte Sicherheitsstufe anpassen. Sie können bei veränderten Anforderungen erweitert, umgebaut oder – abhängig von der Konstruktion – an einen anderen Standort versetzt werden. Das bietet mehr Flexibilität als eine ausschließlich massive Sonderkonstruktion.
Die erforderliche Klasse hängt von Wertkonzentration, Nutzung und Versicherungsanforderungen ab. Bei besonders schützenswerten Beständen oder regulierten Anwendungen können höhere Widerstandsgrade erforderlich sein. Die Auswahl sollte deshalb bereits in der Planungsphase mit Versicherer und gegebenenfalls zuständiger Stelle abgestimmt werden.
Ja. Bei der Planung können Anschlüsse und Vorbereitungen für Einbruchmelde- oder Überwachungstechnik berücksichtigt werden. Das ist sinnvoll, weil nachträgliche Durchführungen in Sicherheitswänden vermieden werden sollten. Die konkrete Alarmtechnik wird auf das Sicherheitskonzept des Standorts abgestimmt.
Ja. Ein Wertschutzraum kann mit Schließfachanlagen, Regalen, Fachböden oder anderen Inneneinrichtungen kombiniert werden. So entsteht nicht nur ein großer gesicherter Raum, sondern eine strukturierte Lösung für unterschiedliche Nutzer, Werte oder Bestände.
Neben gewünschtem Widerstandsgrad sind Raumabmessungen, Bodenlast, Zugang, Montageweg, Gebäudetechnik und spätere Nutzung zu prüfen. Bei regulierten oder versicherten Beständen sollten zudem Versicherer und gegebenenfalls Aufsichtsstellen früh in die Planung eingebunden werden.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
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