Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Dokumententresore: Sicher verwahrte Dokumente und Verträge

Bis 120 Minuten Feuerschutz
Dokumententresore schützen Akten und Verträge vor unbefugtem Zugriff und je nach Feuerschutzklasse auch 30, 60 oder 120 Minuten vor Brand.

Dokumententresore für Akten, Unterlagen und vertrauliche Dokumente

Dokumententresore sind für die geschützte Aufbewahrung größerer Mengen an Akten, Verträgen, Urkunden und anderen wichtigen Unterlagen ausgelegt. Sie schließen die Lücke zwischen einem einfachen Büroschrank und einem Wertschutz- beziehungsweise Feuerschutztresor. Je nach Modell steht der Schutz vor unbefugtem Zugriff, Einbruch oder Feuer im Vordergrund – oder eine Kombination daraus. Deshalb sollte die Auswahl nicht allein nach der Zahl der Aktenordner erfolgen, sondern vor allem danach, welchen Schutz die Dokumente tatsächlich benötigen und ob neben Papierunterlagen auch Wertsachen aufbewahrt werden sollen.

Einbruchschutz und Feuerschutz passend kombinieren
HARTMANN TRESORE bietet Dokumententresore in unterschiedlichen Bauarten, Sicherheitsstufen, Widerstandsgraden und Feuerschutzklassen. Für reine Organisations- und Zugriffsschutzanforderungen kann eine einfachere Ausführung ausreichen. Für vertrauliche oder wertvolle Unterlagen sind zertifizierte Sicherheitsstufen beziehungsweise Widerstandsgrade relevant. Sollen Verträge, Policen, Urkunden oder Archive zusätzlich vor einem Brand geschützt werden, sollte gezielt eine geprüfte Feuerschutzklasse für Papier gewählt werden.

Sicherheit, Zertifizierung und Feuerschutz

Kriterium S1 / S2 Widerstandsgrad 0 und höher LFS 30 P / LFS 60 P S 60 P / S 120 P Versicherung Aufstellung / Verankerung
Bedeutung Geprüfter Einbruchschutz nach EN 14450 Zertifizierter Einbruchschutz nach EN 1143-1 Leichter Feuerschutz für Papier nach EN 15659 für 30 bzw. 60 Minuten Hoher Feuerschutz für Papier nach EN 1047-1 für 60 bzw. 120 Minuten Richtwerte orientieren sich am zertifizierten Einbruchschutz; konkrete Deckung mit dem Versicherer abstimmen Montagevorgaben des Herstellers und gegebenenfalls des Versicherers beachten
Wann besonders relevant Für Dokumente und Werte mit überschaubarem Schutz- und Versicherungsbedarf Für höherwertige Unterlagen, Bargeld oder zusätzliche Wertsachen Wenn Papierdokumente gegen einen Brand geschützt werden sollen Für besonders wichtige oder schwer ersetzbare Dokumente Sobald neben Dokumenten auch versicherbare Sachwerte im Schrank liegen Besonders bei leichteren Wertschutzschränken und hohen Versicherungswerten

Welcher Dokumententresor ist der richtige?

Entscheidend ist, ob Sie vor allem Ordnung, Einbruchschutz, Feuerschutz oder eine Kombination daraus benötigen.

Beginnen Sie bei der Auswahl mit den Unterlagen, die geschützt werden sollen. Geschäftsunterlagen mit gesetzlichen oder internen Aufbewahrungsfristen stellen andere Anforderungen als private Urkunden oder zusätzliche Wertgegenstände. Anschließend lässt sich festlegen, welche Sicherheitsklasse, Feuerschutzdauer und Innenraumgröße sinnvoll sind. Für Papierdokumente sind dabei andere Feuerschutzklassen vorgesehen als für empfindliche elektronische Datenträger.

  • Dokumentenmenge: Wie viele Aktenordner, Mappen oder Einzelunterlagen sollen untergebracht werden?
  • Schutzbedarf: Geht es primär um Zugriffsschutz, Einbruchschutz, Feuerschutz oder eine Kombination?
  • Feuerschutzklasse: Für Papier auf P-Kennzeichnung und die gewünschte Schutzdauer achten.
  • Einbruchschutz: Bei zusätzlichen Wertsachen Sicherheitsstufe beziehungsweise Widerstandsgrad passend zum Wert wählen.
  • Innenraum: Verstellbare Fachböden und ausreichende Fachhöhe für Ordner einplanen.
  • Schloss: Elektronikschloss für komfortablen Zugriff, Doppelbartschloss für eine rein mechanische Lösung.
  • Reserve: Platz für künftige Aktenbestände und weitere Unterlagen berücksichtigen.

Tipp von unseren Experten

Planen Sie einen Dokumententresor nicht nur anhand der heutigen Zahl an Aktenordnern. Archive wachsen meist über Jahre. Eine realistische Platzreserve verhindert, dass wichtige Unterlagen später auf mehrere Schränke verteilt werden müssen. Wenn Feuerschutz wichtig ist, prüfen Sie zusätzlich die konkrete Feuerschutzklasse – ein massiver Tresor ist nicht automatisch ein zertifizierter Feuerschutztresor.
Geöffneter Dokumententresor mit blauen Ordnern, Laptop und Geldkassette in den Fächern

Innenaufteilung, Schloss und Bauart sinnvoll wählen

Einwandige Dokumentenschränke eignen sich vor allem dort, wo ein geordneter und kontrollierter Zugriff wichtiger ist als ein hoher Einbruch- oder Feuerschutz. Doppel- beziehungsweise mehrwandige Modelle können mit zertifiziertem Einbruch- und Feuerschutz kombiniert werden. Höhenverstellbare Fachböden sind sinnvoll, wenn Ordnerformate oder Dokumentenmengen wechseln. Ein Elektronikschloss erleichtert den regelmäßigen Zugriff ohne Schlüsselverwaltung; ein Doppelbartschloss kommt ohne Batterie aus, verlangt aber eine sichere Aufbewahrung des Schlüssels. Für besondere Arbeitsabläufe können zusätzliche Innenfächer, Schubladen oder getrennte Bereiche sinnvoll sein.

Dokumententresore für Büro, Verwaltung und Zuhause

Dokumententresore werden vor allem in Unternehmen, Kanzleien, Verwaltungen, Praxen und anderen Organisationen eingesetzt, in denen vertrauliche Unterlagen strukturiert und geschützt aufbewahrt werden müssen. Auch im privaten Bereich sind sie sinnvoll, wenn größere Mengen wichtiger Papiere, Urkunden, Verträge oder Erinnerungsstücke zentral gelagert werden sollen. Je höher der materielle oder ideelle Wert und je schwieriger Unterlagen zu ersetzen sind, desto wichtiger wird die Kombination aus passendem Einbruch- und geprüftem Feuerschutz.

Tresorfinder starten Persönliche Beratung anfordern

Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Dokumententresor ist für die geschützte Aufbewahrung von Akten, Verträgen, Urkunden und anderen Papierunterlagen ausgelegt. Je nach Modell kombiniert er Einbruchschutz mit geprüftem Feuerschutz von 30, 60 oder 120 Minuten. Für digitale Datenträger sind speziell geprüfte Datensicherungsschränke geeigneter.
Für Papierunterlagen wie Verträge, Urkunden oder Akten sind Modelle mit einer entsprechenden Papier-Feuerschutzklasse geeignet. Für USB-Sticks, Festplatten oder andere Datenträger ist ein speziell dafür geprüfter Datensicherungsschutz erforderlich, weil elektronische Medien deutlich temperaturempfindlicher sind.
Nicht automatisch. Feuerschutz und Einbruchschutz werden unabhängig voneinander geprüft. Wer beides benötigt, sollte ein Modell wählen, das zusätzlich eine ausgewiesene Sicherheitsstufe oder einen Widerstandsgrad für Einbruchschutz besitzt. Beide Zertifizierungen sollten zum konkreten Schutzbedarf passen.
Maßgeblich sind die Prüfplakette und die ausgewiesene Feuerschutzklasse des konkreten Modells. Dort lässt sich erkennen, nach welcher Norm, für welches Schutzgut und für welche Dauer geprüft wurde. Reine Aussagen wie „feuerhemmend“ sind nicht mit einer zertifizierten Feuerprüfung gleichzusetzen.
Der Standort sollte tragfähig, möglichst trocken und für eine fachgerechte Befestigung geeignet sein. Zusätzlich sind Fluchtwege, Zugänglichkeit und die Nutzung im Alltag zu berücksichtigen. Bei schweren Modellen ist vorab zu prüfen, ob Boden, Treppen und Transportweg die Last aufnehmen können.
Planen Sie nicht nur den heutigen Bestand, sondern auch Reserve für weitere Ordner, Dokumente oder Medien ein. Entscheidend sind Innenmaße, Fachbodenaufteilung und das größte aufzubewahrende Format. Bei Akten sollte zusätzlich berücksichtigt werden, ob Ordner stehend und ohne Umräumen erreichbar bleiben sollen.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
Mo–Fr: 8–18 Uhr