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Panzerschränke: Massiver Schutz für hohe Werte

Geprüfter Widerstandsgrad statt Wandstärke
Panzerschränke sind schwere, besonders widerstandsfähige Tresore für hohe Werte. Über ihre Sicherheit entscheidet heute der zertifizierte Widerstandsgrad nach EN 1143-1.

Panzerschränke: Was hinter dem klassischen Begriff steckt

Panzerschrank ist die traditionelle Bezeichnung für einen schweren Tresor mit dicken Stahlwänden. Die heutige Fachbezeichnung lautet Wertschutzschrank. Seine Schutzwirkung wird nach der Euronorm EN 1143-1 geprüft und in Widerstandsgrade eingeteilt, die bei Grad 0 beginnen und mit jeder Stufe einen höheren Einbruchschutz ausweisen. Für Panzerschränke zählt deshalb die zertifizierte Klasse des konkreten Modells, nicht die Bezeichnung.

Der Widerstandsgrad sagt mehr als das Gewicht
Das hohe Gewicht eines Panzerschranks erschwert den Abtransport, ersetzt aber keine Prüfung. Der Widerstandsgrad beschreibt, wie viel Widerstand der Tresor in einer genormten Prüfung einem Einbruchversuch entgegensetzt. Auf dieser Grundlage legen Versicherer die versicherbare Summe fest.

Sicherheit und Auswahlkriterien im Überblick

Kriterium Widerstandsgrad Versicherung Gewicht Feuerschutz Schloss Verankerung
Darauf sollten Sie achten zertifiziert nach EN 1143-1, passend zum Wert des Inhalts versicherbare Summe für den Grad vorab bestätigen lassen Tragfähigkeit des Bodens und Einbringweg prüfen nur mit eigener, ausgewiesener Prüfung Schlossklasse nach EN 1300 passend zum Widerstandsgrad Befestigung nach Herstellervorgabe einplanen

Welcher Panzerschrank ist der richtige?

Wert des Inhalts, Aufstellort und Versicherung bestimmen die Auswahl.

Klären Sie zuerst, welche Werte Sie sichern wollen und welchen Widerstandsgrad Ihr Versicherer dafür verlangt. Prüfen Sie danach den Aufstellort: Ein schwerer Panzerschrank stellt Anforderungen an Bodenbelastbarkeit, Treppen und Türbreiten. Erst im dritten Schritt wählen Sie Innenmaße und Ausstattung.

  • Widerstandsgrad nach Wert und Versicherung festlegen.
  • Tragfähigkeit des Bodens prüfen lassen.
  • Einbringweg mit Türen, Treppen und Aufzug klären.
  • Feuerschutz bei Dokumenten gesondert bewerten.
  • Innenmaße mit Reserve auslegen.
  • Lieferung und Aufstellung professionell planen.

Tipp von unseren Experten

Lassen Sie bei schweren Tresoren die Bodenbelastbarkeit vorab prüfen und planen Sie die Einbringung mit einem Fachbetrieb. Das vermeidet Mehrkosten am Liefertag und Schäden am Gebäude.
Geöffnete Tür eines SIMONAS Tresors mit Riegelbolzen, zwei Elektronikschlössern und Drehgriff

Tür, Riegelwerk und Ausstattung im Blick

Die Tür ist der am stärksten beanspruchte Teil eines Panzerschranks. Riegelwerk, Schloss und Bohrschutz werden zusammen mit dem Korpus geprüft, nur dann gilt der Widerstandsgrad. Im Innenraum trennen Fachböden, Schubladen oder Innenfächer mit eigenem Schloss Wertsachen und Dokumente.

Panzerschränke für Unternehmen, Institutionen und private Werte

Panzerschränke kommen dort zum Einsatz, wo hohe Werte dauerhaft lagern: in Unternehmen, Banken, Behörden, Museen oder im Privatbereich mit größeren Vermögenswerten wie Edelmetallen. Maßgeblich ist der zertifizierte Widerstandsgrad. Wählen Sie deshalb zuerst die Sicherheitsklasse und danach Größe und Ausstattung.

Panzerschränke auswählen

Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Panzerschrank ist ein schwerer, besonders widerstandsfähiger Tresor für hohe Werte. Der Begriff ist traditionell, die heutige Fachbezeichnung lautet Wertschutzschrank. Seine Sicherheit wird nach EN 1143-1 geprüft und als Widerstandsgrad angegeben.
Technisch gibt es keinen festen Unterschied. Panzerschrank ist der umgangssprachliche Begriff, Wertschutzschrank die Fachbezeichnung für einen nach EN 1143-1 geprüften Tresor mit zertifiziertem Widerstandsgrad. Achten Sie beim Kauf auf das Zertifikat, nicht auf den Namen.
Panzerschränke wiegen oft mehrere hundert Kilogramm, große Modelle mit hohem Widerstandsgrad deutlich mehr. Das genaue Gewicht hängt von Größe und Widerstandsgrad ab. Prüfen Sie vor der Lieferung Bodenbelastbarkeit, Treppen, Türbreiten und den Weg zum Aufstellort.
Der nötige Widerstandsgrad richtet sich nach dem Wert des Inhalts und den Vorgaben Ihres Versicherers. Für Privathaushalte und Betriebe gelten dabei unterschiedliche Summen. Klären Sie die versicherbare Summe vor dem Kauf.
Nein, nicht automatisch. Feuerschutz wird in einer eigenen Prüfung mit eigener Klassifizierung nachgewiesen. Für Dokumente oder Datenträger sollten Sie gezielt ein Modell mit ausgewiesenem Feuerschutz wählen.
In der Regel ja. Wertschutzschränke unter 1.000 kg müssen verankert werden, damit Versicherer die zertifizierte Einstufung anerkennen. Halten Sie sich bei der Befestigung an die Vorgaben des Herstellers.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
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