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Datensicherungsschränke: Datenträger sicher vor Feuer schützen

Feuerschutz speziell für Datenträger
Datensicherungsschränke schützen empfindliche Datenträger vor Feuer und Diebstahl; EN 1047-1 berücksichtigt die geringere Hitzetoleranz elektronischer Medien.

Datensicherungsschränke für digitale Datenträger und Backups

Datensicherungsschränke sind speziell dafür ausgelegt, digitale Speichermedien wie Festplatten, USB-Sticks, Magnetbänder, optische Datenträger oder andere Backup-Medien vor Hitze und Brandfolgen zu schützen. Elektronische Datenträger reagieren deutlich empfindlicher auf hohe Temperaturen als Papier. Deshalb reicht ein klassischer Dokumententresor für diesen Einsatzzweck nicht automatisch aus. Je nach Modell verbinden Datensicherungsschränke einen geprüften Feuerschutz für Datenträger mit zusätzlichem Einbruchschutz und eignen sich damit für Unternehmen, Behörden und andere Organisationen, die geschäftskritische Daten physisch sichern müssen.  

DIS-Feuerschutz für temperaturempfindliche Speichermedien
Für Datenträger sind Feuerschutzklassen mit der Kennzeichnung DIS maßgeblich. Im aktuellen Sortiment werden unterschiedliche Schutzdauern angeboten. Entscheidend ist die Prüfplakette des konkreten Modells. Wenn neben Backups auch sensible oder wertvolle Hardware gegen Einbruch geschützt werden soll, kann der Datensicherungsschrank zusätzlich mit einem zertifizierten Widerstandsgrad nach EN 1143-1 ausgestattet sein. 

Feuerschutz, Einbruchschutz und Zertifizierung

Kriterium Datenträger statt Papier S 60 DIS S 120 DIS Weitere Schutzdauern Einbruchschutz Aufstellung
Darauf sollten Sie achten Elektronische Medien benötigen niedrigere zulässige Innentemperaturen als Papier; deshalb eine geeignete DIS-Klasse wählen Geprüfter Feuerschutz für Datenträger mit 60 Minuten Schutzdauer nach EN 1047-1 Geprüfter Feuerschutz für Datenträger mit 120 Minuten Schutzdauer nach EN 1047-1 Modellabhängig sind weitere Klassen im Sortiment vorhanden; maßgeblich sind Norm und Prüfplakette des konkreten Schrankes Je nach Modell zusätzlich mit Sicherheitsstufe beziehungsweise Widerstandsgrad, z. B. nach EN 1143-1 Tragfähigkeit, Transportweg, Belüftungssituation und Herstellervorgaben zur Verankerung bereits vor Bestellung prüfen

Welcher Datensicherungsschrank ist der richtige?

Speichermedium, Schutzdauer und benötigtes Volumen bestimmen die passende Ausführung.

Die wichtigste Frage ist, welche Datenträger im Schrank liegen sollen und wie kritisch deren Verlust für den Betrieb wäre. Für regelmäßige Backups oder nicht ersetzbare Datensätze sollte die Feuerschutzdauer bewusst gewählt werden. Zusätzlich ist zu klären, ob nur der Brandschutz im Vordergrund steht oder auch ein zertifizierter Einbruchschutz benötigt wird. Planen Sie außerdem genug Platz für wachsende Backup-Bestände ein.

  • Speichermedien: Festplatten, Bänder, USB-Medien oder andere Datenträger bestimmen den Schutzbedarf.
  • Schutzdauer: Je nach Risiko und Wiederherstellbarkeit 60, 120 Minuten oder eine andere geprüfte Klasse wählen.
  • Einbruchschutz: Für vertrauliche oder wertvolle Datenträger zusätzlichen Widerstandsgrad berücksichtigen.
  • Volumen: Backup-Zyklen und künftiges Datenwachstum mit einplanen.
  • Organisation: Fachböden, Auszüge oder Medienfächer passend zur Lagerform auswählen.
  • Standort: Nicht direkt neben zusätzlichen Brandlasten oder ungeeigneten Wärmequellen aufstellen.
  • Backup-Konzept: Der Schrank ergänzt eine belastbare Datensicherungsstrategie, ersetzt aber keine redundanten Backups.

Tipp von unseren Experten

Achten Sie bei Datenträgern nicht nur auf die angegebene Zahl der Feuerschutzminuten. Entscheidend ist, dass die Zertifizierung ausdrücklich für Datenträger geeignet ist. Eine P-Klasse für Papier schützt empfindliche elektronische Speichermedien nicht automatisch im gleichen Umfang.
Geöffneter Datensicherungsschrank mit Auszügen für Datenträger und CDs sowie blauen Aktenordnern

Innenausstattung und Zugriff an den Backup-Prozess anpassen

Die Innenausstattung sollte sich am tatsächlichen Sicherungsprozess orientieren. Verstellbare Fachböden eignen sich für unterschiedlich große Medienboxen, während spezielle Auszüge oder getrennte Fächer die strukturierte Ablage mehrerer Backup-Generationen erleichtern können. Ein Elektronikschloss ist sinnvoll, wenn autorisierte Mitarbeitende regelmäßig auf die Datenträger zugreifen müssen; ein mechanisches Schloss kann bei seltenem Zugriff eine robuste Alternative sein. Wichtig ist, dass die gewählte Ausstattung die geprüfte Schutzwirkung des Schrankes nicht beeinträchtigt.

Datensicherung für Unternehmen, IT und sensible Organisationen

Datensicherungsschränke eignen sich insbesondere für Unternehmen, Rechenzentrumsumfelder, Verwaltungen, Kanzleien, medizinische Einrichtungen und andere Organisationen, die lokale Backup-Medien oder besonders sensible Datenbestände physisch lagern. Auch kleinere Betriebe können davon profitieren, wenn zentrale Daten nicht ausschließlich auf produktiven Systemen gespeichert werden. Für besonders kritische Daten empfiehlt sich eine Kombination aus physischem Schutz, klar geregeltem Zugriff und räumlich getrennten beziehungsweise externen Backups.

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Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Datensicherungsschrank schützt temperaturempfindliche Datenträger wie Festplatten, USB-Medien oder Sicherungsmedien vor unbefugtem Zugriff und – bei entsprechender Zertifizierung – vor Feuer. Für elektronische Medien gelten deutlich niedrigere zulässige Innentemperaturen als für Papier.
Papier hält deutlich höhere Temperaturen aus als elektronische Datenträger. Deshalb kann ein Tresor, der Papier im Brandfall ausreichend schützt, für Festplatten oder andere Medien ungeeignet sein. Für Datenträger sollte eine speziell dafür ausgewiesene Feuerklasse nach den entsprechenden Prüfstandards gewählt werden.
Die Kennzeichnung DIS wird für besonders temperaturempfindliche Datenträger verwendet. Sie zeigt, dass bei der Feuerprüfung strengere Grenzwerte für Temperatur und Feuchtigkeit eingehalten werden als bei Papierklassen. Die konkrete Prüfklasse des Modells ist auf der Produktkennzeichnung entscheidend.
Die benötigte Schutzdauer hängt vom Standort, Brandschutzkonzept und Wert der Daten ab. Modelle können unterschiedliche geprüfte Zeiten bieten. Für geschäftskritische Sicherungsmedien sollte neben der Feuerdauer auch bedacht werden, dass Backups idealerweise räumlich getrennt und nach einem abgestimmten IT-Sicherheitskonzept aufbewahrt werden.
Viele Modelle verbinden Feuerschutz mit einem ausgewiesenen Einbruchschutz, aber nicht jede Feuerklasse sagt etwas über den Widerstand gegen Aufbruch aus. Beide Zertifizierungen müssen separat geprüft werden. Bei sensiblen oder versicherungsrelevanten Daten ist diese Kombination besonders sinnvoll.
Neben dem heutigen Medienbestand sollten Wechselmedien, Backup-Rotation und künftiges Datenvolumen berücksichtigt werden. Wichtig sind geeignete Innenfächer und ausreichend Platz, ohne Datenträger unnötig zu stapeln. Für Unternehmen kann eine Reserve helfen, das Sicherungskonzept langfristig beizubehalten.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
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