Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Einwurftresore: Sichere Verwahrung ohne Öffnen

Einzahlen ohne Tresoröffnung
Einwurftresore ermöglichen das sichere Einzahlen von Bargeld oder Dokumenten, ohne den Tresor zu öffnen – ideal für Schicht- und Filialbetriebe.

Einwurftresore für sichere Einzahlungen ohne Tresoröffnung

Einwurftresore – auch Deposittresore genannt – ermöglichen es, Bargeld, Schlüssel, Belege oder andere Wertgegenstände einzuzahlen, ohne den eigentlichen Tresorraum zu öffnen. Je nach Modell erfolgt der Einwurf über einen Schlitz, eine Klappe oder eine gepanzerte Schublade. Eine Rückhol- beziehungsweise Eingriffsperre erschwert die unbefugte Entnahme des eingeworfenen Inhalts. Damit eignen sich Einwurftresore besonders für Betriebe mit wechselnden Mitarbeitenden, Schichtbetrieb oder regelmäßigen Bareinnahmen, bei denen Einzahlung und spätere Entnahme organisatorisch voneinander getrennt werden sollen.

Depositsysteme trennen Einzahlung und Zugriff
Der wesentliche Vorteil eines Einwurftresors liegt im Berechtigungskonzept: Mitarbeitende können Werte deponieren, ohne Zugriff auf bereits eingelagerte Bestände zu erhalten. Für höhere Sicherheitsanforderungen stehen zertifizierte Depositsysteme nach EN 1143-2 in verschiedenen D-Widerstandsgraden zur Verfügung. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt von Einwurfart, Wertvolumen, Betriebsablauf und den Vorgaben des Versicherers beziehungsweise internen Sicherheitskonzepts ab.

Sicherheit, Zertifizierung und Einwurfsystem

Kriterium Einwurfschlitz / -klappe Einwurfschublade Rückholsperre D-I bis D-IV Ausführungen „in Anlehnung an“ Versicherung Verankerung
Bedeutung Für flache oder kompakte Einzahlungen wie Umschläge, Belege und kleinere Geldbehältnisse Für größere Einzahlungsbehälter oder höhere tägliche Einwurfmengen Erschwert das Herausfischen beziehungsweise Zurückholen bereits eingeworfener Gegenstände Zertifizierte Widerstandsgrade für Depositsysteme nach EN 1143-2; mit steigendem Grad erhöht sich der geprüfte Einbruchschutz Nicht mit einer aktuellen EN-Zertifizierung gleichsetzen; konkrete Prüfkennzeichnung des Modells beachten Zulässige Werte und Montageanforderungen vorab mit dem Sachversicherer abstimmen Herstellervorgaben und gegebenenfalls Versicherungs- oder betriebliche Anforderungen beachten

Welcher Einwurftresor ist der richtige?

Einwurfart, tägliches Wertvolumen und Zugriffsorganisation sind wichtiger als die reine Tresorgröße.

Analysieren Sie zunächst den Einzahlungsprozess: Wer soll Werte einwerfen dürfen, wer darf den Haupttresor öffnen und welche Gegenstände werden deponiert? Bei Bargeldbetrieben spielen außerdem die Häufigkeit der Leerung und der maximale Bestand zwischen zwei Entnahmen eine wichtige Rolle. Daraus ergeben sich Einwurfmechanismus, Innenvolumen und erforderliches Sicherheitsniveau.

  • Einwurfgegenstand: Umschläge, Kassenbestände, Schlüssel oder größere Behälter?
  • Einwurfmechanismus: Schlitz, Klappe oder Schublade passend zum Format wählen.
  • Sicherheitsgrad: Bei höheren Werten zertifizierten D-Widerstandsgrad nach EN 1143-2 berücksichtigen.
  • Rückholschutz: Auf konstruktive Sicherung gegen Eingriff und Entnahme achten.
  • Leerungsrhythmus: Innenvolumen an tägliche Einzahlungsmenge und Abholintervalle anpassen.
  • Schloss: Zugriff der berechtigten Personen klar organisieren; bei Bedarf Elektronik- oder Zeitschloss prüfen.
  • Standort: Laufwege, Diskretion, Verankerung und gegebenenfalls Außenaufstellung berücksichtigen.

Tipp von unseren Experten

Definieren Sie vor dem Kauf nicht nur den maximalen Tresorbestand, sondern den kompletten Einzahlungsprozess. Ein gut abgestimmter Einwurftresor reduziert den Personenkreis, der Zugriff auf Bargeld oder andere Werte benötigt – genau darin liegt sein organisatorischer Sicherheitsvorteil.
Geöffneter Deposittresor Lukas mit Einwurfschublade im Kopfteil, Innenfach, Bargeld und Geldkassette

Einwurfklappe, Schublade und Schloss passend zum Ablauf wählen

Einwurfschlitze und Klappen sind kompakt und eignen sich für kleinere Formate. Gepanzerte Schubladen bieten mehr Volumen und sind sinnvoll, wenn Geldtaschen, Kassetten oder größere Behälter eingeworfen werden. Je nach Modell können elektronische Schlösser, Zeitfunktionen oder getrennte Schließsysteme für Einwurf und Entnahme den Ablauf weiter strukturieren. Bei Außenstandorten sind außerdem Witterungsbeständigkeit und eine geeignete Aufstellung zu berücksichtigen. Die Ausstattung sollte immer zum Sicherheitskonzept des Betriebs und zur Zertifizierung des Modells passen.

Einwurftresore für Handel, Gastronomie, Hotels und Filialbetriebe

Typische Einsatzbereiche sind Einzelhandel, Gastronomie, Hotels, Filialunternehmen, Autohäuser, Werkstätten oder Vermietbetriebe. Überall dort, wo mehrere Mitarbeitende Einnahmen oder Schlüssel abgeben müssen, ohne auf den Gesamtbestand zugreifen zu sollen, kann ein Depositsystem Prozesse vereinfachen und Risiken reduzieren. Für Betriebe mit besonderen Anforderungen an Überfallprävention oder Bargeldhandling sollten zusätzlich die einschlägigen betrieblichen und versicherungstechnischen Vorgaben in die Planung einbezogen werden.

Tresorfinder starten Persönliche Beratung anfordern

Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Einwurftresor – auch Deposittresor genannt – ermöglicht das Einwerfen von Bargeld, Belegen oder Dokumenten, ohne das Hauptfach zu öffnen. Dadurch können Mitarbeitende Einzahlungen vornehmen, ohne Zugriff auf bereits eingelagerte Werte zu erhalten.
Einwurftresore eignen sich besonders für Filialen, Gastronomie, Hotels, Tankstellen, Bäckereien oder andere Betriebe mit regelmäßigen Bargeldeinnahmen und wechselndem Personal. Sie unterstützen klare Übergabeprozesse und reduzieren die Zahl der Personen, die das Hauptfach öffnen müssen.
Die Einwurfmechanik ist so konstruiert, dass eingebrachte Umschläge, Kassetten oder Bargeld in den gesicherten Innenraum gelangen. Je nach Modell erschweren technische Sperren ein Zurückgreifen durch die Einwurföffnung. Das konkrete Sicherheitsniveau ergibt sich aus Konstruktion und Zertifizierung des Modells.
Ja, sofern Modell und Widerstandsgrad zu den Anforderungen des Versicherers passen. Die versicherbare Summe hängt von Zertifizierung, Nutzung und Vertrag ab. Weil Einwurftresore häufig gewerblich genutzt werden, sollte der maximale Bargeldbestand vorab mit dem Versicherer abgestimmt werden.
Eine fachgerechte Verankerung ist in der Regel besonders wichtig, weil Einwurftresore häufig kompakt und gut zugänglich aufgestellt werden. Welche Befestigung erforderlich ist, hängt von Gewicht, Modell und Untergrund ab. Herstellervorgaben und Versicherungsbedingungen sollten berücksichtigt werden.
Entscheidend sind Einwurfmenge, Leerungsrhythmus und die Größe der verwendeten Umschläge oder Kassetten. Das Hauptfach sollte den Spitzenbestand bis zur nächsten autorisierten Entnahme aufnehmen können. Zusätzlich muss die Einwurföffnung zum vorgesehenen Medium passen.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
Mo–Fr: 8–18 Uhr