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Tresortüren: Zertifizierte Sicherheit für ganze Räume

Zertifizierter Schutz für ganze Räume
Wenn ein Schrank nicht genug Raum bietet, sichern zertifizierte Tresortüren ganze Räume – mit planbaren Widerstandsgraden, Verschlüssen und individueller Montage.

Tresortüren für Wertschutz-, Waffen- und Sicherheitsräume

Tresortüren schützen nicht nur einzelne Gegenstände, sondern den Zugang zu einem ganzen Sicherheitsraum. Sie sind sinnvoll, wenn ein klassischer Tresor für die Menge oder Größe der zu sichernden Werte nicht mehr ausreicht oder wenn ein vorhandener Raum als Wertschutz-, Waffen- oder Sicherheitsraum genutzt werden soll. Entscheidend ist, dass Tür, Raumkonstruktion und Verschlusssystem als Gesamtlösung geplant werden. HARTMANN TRESORE bietet zertifizierte Tresortüren in unterschiedlichen Widerstandsgraden und Ausführungen. Je nach Projekt können zusätzliche Anforderungen wie Feuerschutz, Türmaße oder spezielle Schließsysteme hinzukommen.

Geprüfter Einbruchschutz für komplette Raumlösungen
Der Widerstandsgrad einer Tresortür beschreibt ihren geprüften Widerstand gegen Einbruchversuche. Im aktuellen Sortiment werden unter anderem Türen in den Widerstandsgraden I und III nach EN 1143-1 angeboten. Für eine belastbare Sicherheitslösung sollte die Tür zum vorgesehenen Schutzkonzept des gesamten Raums passen. Bei Wertschutzräumen, BTM-Räumen oder Waffenräumen können zusätzlich branchenspezifische beziehungsweise gesetzliche Anforderungen gelten.

Sicherheit, Zertifizierung und Raumplanung

Kriterium EN 1143-1 Widerstandsgrad I Widerstandsgrad III Feuerschutz Prüfplakette Raumkonstruktion Versicherung / Vorgaben
Bedeutung Maßgebliche Norm für zertifizierten Einbruchschutz von Wertschutzraumtüren Geprüfter Einbruchschutz für entsprechende Raumkonzepte; konkrete Eignung nach Nutzung und Versicherungsanforderung bestimmen Höherer geprüfter Einbruchschutz; für anspruchsvollere Wertschutz- und Spezialräume relevant Modellabhängig kann zusätzlicher geprüfter Feuerschutz verfügbar sein; nicht jede Tresortür ist automatisch feuerbeständig Zertifizierung und Widerstandsgrad des konkreten Modells müssen eindeutig ausgewiesen sein Wände, Decke, Boden und Tür müssen als Sicherheitskonzept zusammenpassen Vor Projektierung mit Sachversicherer und bei regulierten Anwendungen mit zuständiger Stelle abstimmen

Welche Tresortür ist die richtige?

Der Einsatzzweck des Raums bestimmt Widerstandsgrad, Bauform und Verschlusssystem.

Eine Tresortür sollte nicht isoliert ausgewählt werden. Zunächst ist zu klären, welche Werte oder Gegenstände im Raum geschützt werden, welche Sicherheitsanforderung besteht und wie der Raum baulich ausgeführt ist. Daraus ergeben sich Widerstandsgrad, Abmessungen, Türanschlag, Schloss und gegebenenfalls zusätzlicher Feuerschutz.

  • Raumnutzung: Wertschutzraum, Waffenraum, Archiv, BTM-Raum oder andere Sicherheitsanwendung?
  • Widerstandsgrad: Nach Risikoprofil, Versicherung und gegebenenfalls regulatorischer Vorgabe wählen.
  • Baukörper: Wand-, Decken- und Bodenaufbau in die Sicherheitsplanung einbeziehen.
  • Maße: Lichte Durchgangsbreite, Transportwege und Türöffnungsbereich prüfen.
  • Schloss: Elektronik- oder Doppelbartschloss nach Zugriffsorganisation auswählen.
  • Feuerschutz: Nur dann voraussetzen, wenn er für die konkrete Tür geprüft und ausgewiesen ist.
  • Projektplanung: Einbau und Anschluss an den Baukörper fachgerecht planen.

Tipp von unseren Experten

Bei einer Tresortür ist der höchste Widerstandsgrad wenig wert, wenn die angrenzenden Bauteile deutlich schwächer ausgeführt sind. Planen Sie deshalb immer den kompletten Raum als Sicherheitszone und stimmen Sie Tür und Baukörper aufeinander ab.
Modularer Wertschutzraum aus weißen Wandelementen mit geöffneter Tresortür und Blick in den Innenraum

Abmessungen, Schloss und Feuerschutz projektspezifisch festlegen

Tresortüren unterscheiden sich nicht nur im Widerstandsgrad. Auch Durchgangsmaße, Türanschlag, Öffnungsrichtung und Schlosskonzept müssen zum Raum und zu den Arbeitsabläufen passen. Ein Elektronikschloss kann bei mehreren berechtigten Personen und häufigem Zugriff Vorteile bieten, während ein Doppelbartschloss eine rein mechanische Lösung darstellt. Modellabhängig sind zusätzliche Feuerschutzoptionen möglich. Bei Neubau oder Umbau sollte die Tür frühzeitig in die Architektur- und Montageplanung einbezogen werden.

Tresortüren für Wertschutzräume, Waffenräume und sensible Bereiche

Tresortüren kommen überall dort zum Einsatz, wo komplette Räume gegen unbefugten Zugriff geschützt werden sollen. Typische Beispiele sind Wertschutzräume für größere Mengen an Wertsachen, Waffenräume, Archive oder besonders gesicherte Bereiche in Apotheken, Unternehmen und Institutionen. Welche Sicherheitsklasse erforderlich ist, hängt vom Inhalt und vom jeweiligen Regelwerk ab. Bei speziellen Branchenanwendungen sollte die Planung deshalb immer auf den konkreten Nutzungsfall abgestimmt werden.

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Ratgeber & Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine Tresortür ist sinnvoll, wenn ein ganzer Raum als gesicherter Bereich genutzt werden soll und ein einzelner Tresor nicht genügend Volumen bietet. Typische Anwendungen sind große Wertbestände, Waffen, Dokumente oder individuelle Schutzräume. Wandaufbau und Tür müssen als Gesamtkonzept geplant werden.
Tresortüren können – abhängig vom System – in zertifizierten Widerstandsgraden angeboten werden. Für die Auswahl sind Wertinhalt, Versicherungsanforderungen und die Konstruktion des gesamten Raums entscheidend. Eine hochklassige Tür allein macht einen ungeeigneten Raum nicht automatisch zum zertifizierten Wertschutzraum.
Ein nachträglicher Einbau ist grundsätzlich möglich, wenn Wandöffnung, Tragfähigkeit, Platz für Zarge und Türbewegung sowie Transportweg geeignet sind. Bei zertifizierten Lösungen müssen bauliche Vorgaben eingehalten werden. Deshalb sollte der Bestand vor Bestellung technisch geprüft werden.
Je nach Modell kommen mechanische oder elektronische Hochsicherheitsschlösser infrage. Bei mehreren Nutzern können elektronische Lösungen Vorteile bei Codeverwaltung und Berechtigungen bieten. Für besonders anspruchsvolle Anwendungen lassen sich Schloss- und Alarmkonzepte bereits in der Planung abstimmen.
Wichtig sind lichte Durchgangsmaße, Öffnungsrichtung, Wandkonstruktion, Bodenaufbau, Transportweg, gewünschter Widerstandsgrad und die spätere Nutzung des Raums. Auch Elektro- oder Alarmvorbereitung sollte früh geklärt werden, damit nachträgliche Eingriffe in die Sicherheitskonstruktion vermieden werden.
Ja, wenn sie Teil eines Wertschutzraum-Konzepts ist. Für die Versicherbarkeit ist jedoch die Zertifizierung des Gesamtsystems aus Tür und Raum maßgeblich. Die geplante Wertkonzentration und Sicherheitsklasse sollten deshalb vor der Ausführung mit dem Versicherer abgestimmt werden.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
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