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Waffenschränke: Zertifizierter Schutz nach EN 1143-1 
Waffen sicher verwahren

§ 36 WaffG & § 13 AWaffV konform, mit Raum für Waffen, Optik und Munition
Für Langwaffen und bis zu 5 Kurzwaffen (10 Kurzwaffen ab 200 kg Schrankgewicht) genügt Widerstandsgrad 0. Lang- sowie Kurzwaffen im Widerstandsgrad 1 ohne Begrenzung. Widerstandsgrad 2 ergänzt dies um einen erhöhten Einbruchschutz, z. B. für hochwertige Waffensammlungen oder Erbstücke.

Waffenschränke für die sichere Aufbewahrung von Waffen

Waffenschränke schützen Langwaffen, Kurzwaffen und Munition vor unbefugtem Zugriff und erfüllen zugleich die besonderen Anforderungen an die Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Schusswaffen. Bei der Auswahl zählt deshalb nicht nur die passende Größe: Entscheidend sind vor allem der zertifizierte Widerstandsgrad, der geplante Waffenbestand und eine Innenausstattung, die zu Waffen, Optiken, Munition und Zubehör passt.

Geprüfte Sicherheit für Lang- und Kurzwaffen
HARTMANN TRESORE bietet zertifizierte Waffenschränke für Langwaffen, Kurzwaffen oder die kombinierte Aufbewahrung. Je nach Modell stehen unterschiedliche Größen, Widerstandsgrade, Schlossvarianten und Innenausstattungen zur Auswahl. Waffenhalter und verstellbare Fachböden helfen dabei, den verfügbaren Innenraum passend zum eigenen Bestand zu nutzen.

Sicherheit, Zertifizierung und Versicherung

Kriterium Norm und Zertifizierung Widerstandsgrad 0 unter 200 kg Widerstandsgrad 0 ab 200 kg Widerstandsgrad I Versicherung Prüfplakette Schloss Verankerung Feuerschutz Altbestand
Darauf sollten Sie achten Für erlaubnispflichtige Schusswaffen ist bei neu angeschafften Behältnissen grundsätzlich mindestens DIN/EN 1143-1 mit dem nach § 13 AWaffV erforderlichen Widerstandsgrad vorgeschrieben; die Konformitätsbewertung erfolgt durch eine akkreditierte Stelle. Grundsätzlich unbegrenzt Langwaffen, bis zu 5 erlaubnispflichtige Kurzwaffen und zusätzlich Munition. Grundsätzlich unbegrenzt Langwaffen, bis zu 10 erlaubnispflichtige Kurzwaffen und zusätzlich Munition. Grundsätzlich unbegrenzt erlaubnispflichtige Lang- und Kurzwaffen sowie Munition. HARTMANN nennt für EN 1143-1 unverbindliche Richtwerte von bis zu 40.000 € privat / 10.000 € gewerblich bei Grad 0, 65.000 € / 20.000 € bei Grad I und 100.000 € / 50.000 € bei Grad II. Die konkrete Deckung mit dem Sachversicherer abstimmen. Die Kennzeichnung im Schrank dokumentiert die geprüfte Sicherheitsklasse und erleichtert den Nachweis der Zertifizierung. Elektronik- und geeignete mechanische Hochsicherheitsschlösser können innerhalb der zertifizierten Ausführung eingesetzt werden; bei Schlüsselschlössern ist die sichere Schlüsselverwahrung mitzudenken. Nicht pauschal als gesetzliche Pflicht formulieren. Herstellervorgaben, Untergrund, Gewicht und eventuelle Versicherungsanforderungen prüfen. Der Widerstandsgrad beschreibt Einbruchschutz, nicht automatisch Brandschutz. Für Dokumente oder empfindliche Ausrüstung auf eine zusätzliche geprüfte Feuerklasse achten. Für bestimmte bis zum 6. Juli 2017 bereits rechtmäßig genutzte Sicherheitsbehältnisse gelten Bestandsschutzregelungen nach § 36 Abs. 4 WaffG.

Welcher Waffenschrank ist der richtige?

Widerstandsgrad, Waffenbestand und Innenraum sollten zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passen.

Bevor Sie einen Waffenschrank kaufen, legen Sie zuerst fest, welche Waffen heute und künftig darin untergebracht werden sollen. Der Widerstandsgrad bestimmt die rechtlich zulässige Aufbewahrung, während Innenmaße und Ausstattung darüber entscheiden, ob der Schrank im Alltag wirklich passt. Planen Sie deshalb neben den Waffen selbst auch Platz für Zielfernrohre, Optiken, Munition und sinnvolles Zubehör ein.

  • Waffenart: Langwaffen, Kurzwaffen oder beides?
  • Anzahl: Wie viele Waffen sollen heute und künftig Platz finden?
  • Widerstandsgrad: Reicht Grad 0 oder ist Grad I bzw. höher sinnvoll?
  • Gewicht: Bei Grad 0 beeinflusst die 200-kg-Grenze die zulässige Zahl an Kurzwaffen.
  • Innenmaße: Zielfernrohre und andere Anbauteile benötigen zusätzlichen Raum.
  • Schloss: Doppelbartschloss oder schlüsselloses Elektronikschloss passend zur Nutzung wählen.
  • Innenausstattung: Waffenhalter, Fachböden und Fächer an Bestand und Zubehör ausrichten.
  • Feuerschutz: Bei Dokumenten oder empfindlicher Ausrüstung eine separate Feuerklasse prüfen.
  • Aufstellort: Tragfähigkeit, Transportweg, Klima und gegebenenfalls Verankerung vorab klären.

Tipp von unseren Experten

Planen Sie den Waffenschrank nicht zu knapp. Gerade Langwaffen mit Zielfernrohr oder weiterem Zubehör benötigen mehr Raum als die reine Waffenlänge vermuten lässt. Wenn der Waffenbestand wachsen kann, lohnt sich eine Platzreserve. Bei mehreren Kurzwaffen kann Widerstandsgrad I zudem mehr Flexibilität bieten, weil die Stückzahlbegrenzung von Grad 0 entfällt.
Geöffneter Waffenschrank mit Langwaffen, Kurzwaffen, Munition und Zubehör in der Türinnenseite

Schloss, Innenausstattung und Feuerschutz passend auswählen

Die Ausstattung sollte sich daran orientieren, wie häufig der Waffenschrank genutzt wird und was darin untergebracht werden soll. Ein Doppelbartschloss kommt ohne Stromversorgung aus, erfordert aber eine sichere Verwahrung des Schlüssels. Ein Elektronikschloss ermöglicht den Zugriff per Code und vermeidet einen separat zu verwahrenden Tresorschlüssel.

Im Innenraum sorgen Waffenhalter für einen sicheren Stand von Langwaffen, während verstellbare Fachböden Platz für Kurzwaffen, Optiken, Dokumente und Zubehör schaffen. Bei Langwaffen sind insbesondere nutzbare Innenhöhe und -tiefe wichtig, weil Zielfernrohre und andere Anbauteile zusätzlichen Platz benötigen. Ein zusätzlicher geprüfter Feuerschutz ist vor allem dann sinnvoll, wenn neben Waffen auch wichtige Dokumente oder empfindliche Ausrüstung geschützt werden sollen.

Waffenschränke für Jäger, Sportschützen und professionelle Anwender

Waffenschränke richten sich vor allem an Jäger, Sportschützen und andere berechtigte Waffenbesitzer, die ihre Waffen dauerhaft sicher und entsprechend den geltenden Vorschriften verwahren müssen. Je nach Waffenbestand unterscheiden sich die Anforderungen an Größe, Innenausstattung und Widerstandsgrad. Für Schützenhäuser, Schießstätten, Sammlungen oder gewerbliche Waffenbestände können besondere behördliche Anforderungen und individuelle Aufbewahrungskonzepte gelten; diese Einsatzfälle sollten separat geplant werden.

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Ratgeber & Häufig gestellte Fragen
zu Waffenschränken

Für die Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Schusswaffen muss ein neu angeschafftes Sicherheitsbehältnis grundsätzlich mindestens DIN/EN 1143-1 mit Widerstandsgrad 0 entsprechen und durch eine akkreditierte Stelle zertifiziert sein. Welche Anzahl an Kurzwaffen darin aufbewahrt werden darf, hängt bei Widerstandsgrad 0 auch vom Gewicht des Waffenschranks ab. Für bestimmte ältere Sicherheitsbehältnisse besteht Bestandsschutz.
Das richtet sich nach dem zertifizierten Widerstandsgrad und teilweise nach dem Gewicht des Waffenschranks. Bei Widerstandsgrad 0 unter 200 kg sind grundsätzlich unbegrenzt viele erlaubnispflichtige Langwaffen und bis zu fünf erlaubnispflichtige Kurzwaffen zulässig; ab 200 kg bis zu zehn Kurzwaffen. Widerstandsgrad I erlaubt grundsätzlich eine unbegrenzte Anzahl erlaubnispflichtiger Lang- und Kurzwaffen.
Ja. In Sicherheitsbehältnissen der Widerstandsgrade 0 und I nach DIN/EN 1143-1 darf Munition grundsätzlich gemeinsam mit den entsprechend zulässigen Waffen aufbewahrt werden. Erlaubnispflichtige Schusswaffen sind dabei ungeladen zu lagern. Für besondere Konstellationen können zusätzliche behördliche Anforderungen gelten.
Der Standort sollte tragfähig, trocken und so gewählt sein, dass Waffen und Munition zuverlässig vor dem Zugriff unbefugter Personen geschützt sind. Eine pauschale gesetzliche Verankerungspflicht für jeden Waffenschrank lässt sich daraus nicht ableiten. Zusätzlich sollten die Montage- und Verankerungsvorgaben des Herstellers sowie gegebenenfalls Anforderungen des Versicherers berücksichtigt werden.
Sowohl ein geeignetes Doppelbart-Hochsicherheitsschloss als auch ein Elektronikschloss kann sinnvoll sein, sofern es zur zertifizierten Ausführung des Waffenschranks gehört. Ein Elektronikschloss kommt ohne separat aufzubewahrenden Tresorschlüssel aus und bietet eine komfortable Bedienung per Code. Ein mechanisches Schloss benötigt dagegen keine Stromversorgung. Entscheidend sind Bedienkomfort und die sichere Organisation der Zugangsberechtigung. Bei der Wahl eines Doppelbartschlosses muss zusätzlich für eine sichere Zugangskontrolle zum Tresorschlüssel gesorgt werden: Der Schlüssel darf Unbefugten nicht zugänglich sein (siehe OVG-Urteil).
Ein Keller kann grundsätzlich als Standort geeignet sein, wenn der Aufstellort trocken und tragfähig ist und ein unbefugter Zugriff verhindert wird. Entscheidend ist auch die Gebäudesituation: In einem nicht dauernd bewohnten Gebäude dürfen grundsätzlich höchstens drei erlaubnispflichtige Langwaffen und diese nur in einem Sicherheitsbehältnis mit mindestens Widerstandsgrad I aufbewahrt werden. Die zuständige Behörde kann auf Antrag Abweichungen zulassen.
Mitarbeitende von HARTMANN TRESORE winken vom Balkon der Firmenzentrale in Paderborn, davor eine Kugelskulptur auf der Wiese
HARTMANN TRESORE, Support
Mo–Fr: 8–18 Uhr

Hier ist unser Waffenschrankkatalog für Sie!

Entdecken Sie die umfangreichen Möglichkeiten, die HARTMANN TRESORE für Sicherheit und Komfort bei der Waffenaufbewahrung bietet. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Auswahl der optimalen Tresore. Bei Fragen sind wir für Sie erreichbar.
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