Kinderheim in Ghana kurz vor der Fertigstellung

Tresorfinder

Finden Sie Schritt für Schritt den passenden Tresor für Ihre Ansprüche.

zum Tresorfinder

Kontakt

Rufen Sie uns an
Nutzen Sie unseren
Chatten Sie anonym mit uns

Kinderheim in Ghana feiert im März Eröffnung

Seit 2014 begleiten Elvira Weidemann und Christoph Hartmann, die Inhaber und Vorstände der HARTMANN TRESORE AG, den Verein "Anidaso", ghanaisch für „Hoffnung“. Der Verein aus Höxter unterstützt den jungen Ghanaer Gabriel Cudjoe dabei, ehemaligen Straßenkindern in der Hauptstadt Accra Liebe, Fürsorge und ein echtes Zuhause zu bieten.

Das wichtigste Projekt ist derzeit der Neubau des Kinderheims „Guardian Orphans Home“. Es steht kurz vor der Fertigstellung und soll am 19. März mit vielen Gästen und Unterstützern aus Deutschland eingeweiht werden!

Zurzeit werden noch letzte Innenarbeiten erledigt. Im Garten wurde bereits neue Erde aufgeschüttet. Jetzt fehlen nur noch der Anstrich, die Feuertreppe und der Ausbau der Dachetage.

Kinderheim "Guardian Orphans Home" in Accra
Das "Guardian Orphans Home" kurz vor der Fertigstellung
Der Garten des Kinderheims
Hier entsteht der Garten
Eines der Bäder im Kinderheim
Eines der neuen Bäder
Letzte Arbeiten werden ausgeführt
Letzte Arbeiten werden durchgeführt

Im Januar ist ein 40-Fuß-Container mit Mobiliar vor Ort angekommen, den die Helfer von Anidaso gesammelt und im Dezember verschifft hatten. Unter anderem waren Stühle und Tische aus einer Grundschule in Lippetal dabei, so dass nun einige Schulräume eingerichtet werden können.

Der Container mit Möbeln wird beladen
Der Container wird in Deutschland beladen...
In Accra wird der Container entladen
... und in Accra mit vielen Helfern wieder entladen
Die Möbel werden ins Haus gebracht
Die Möbel werden ins neue Haus gebracht

Auch über die Kinder gibt es Neues zu berichten: Die älteren sind bald mit der Schule fertig. So ist für das älteste Mädchen Ruth das letzte Jahr auf der Senior High School angebrochen. Ihr Traum ist es, danach Journalismus zu studieren.

Einer der Jungs, Emmanuel, beginnt jetzt mit der Senior High School. Dazu wird er ein Internat in der Volta-Region besuchen. In Ghana ist es so, dass ein Computersystem anhand der Abschlussnoten berechnet, welche weiterführende Schule ein Kind besuchen darf. Nicht jede Familie kann es sich leisten, ihre Kinder dann auch dort hinzuschicken. Viele müssen dann Schulen besuchen, die von der Qualität her nicht so gut sind.

Für die Kinder ist es nicht leicht, Gabriel und das Haus zu verlassen, denn die meisten von ihnen wurden schon einmal von ihren Eltern verlassen. Jetzt müssen sie noch einmal ein Zuhause und liebgewonnene Menschen zurücklassen.

Natürlich läuft auch im "Guardian Orphans Home" nicht immer alles ganz harmonisch. So hatte einer der älteren Jungen seine Ausbildung abgebrochen und das Kinderheim verlassen. Nun ist er mit guten Vorsätzen zurückgekehrt und hat eine Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer begonnen. Gabriel und die Vereinsmitglieder von Anidaso hoffen, dass er durchhält.

Gabriels Mutter Dorcas mit einigen der Kinder
Gabriels Mutter Dorcas mit einigen der Kinder
Weihnachten mit Präsenten aus Deutschland
Gabriel Cudjoe (o. re.) und die Kinder mit kleinen Weihnachtspräsenten aus Deutschland

Auch in Zukunft wird der Verein weiter Spenden für das "Guardian Orphans Home" sammeln.

Am Haus sind noch einige Dinge zu vervollkommnen, und der Verein würde Gabriel Cudjoe auch gerne ein Auto finanzieren. Der öffentliche Nahverkehr in Ghana ist in einem desolaten Zustand, man ist häufig sehr lange unterwegs. Gabriel saß schon zweimal in sogenannten "Trotos", die dann einen Unfall hatten.

Neben dem Hausbau absolviert Gabriel weiterhin seine Fortbildung in Sozialarbeit, um die Kinder noch besser betreuen zu können.

Das meiste Geld wird jedoch für die Ernährung und den Schulbesuch der Kinder benötigt. Je älter sie werden, desto teurer wird der Schulbesuch. Die Gebühren für die Grundschule sind sehr gering, aber weiterführende Schulen sehr teuer.

Informationen zu dem Projekt finden Sie auch auf den Internetpräsenzen des Pastoralverbundes Lippe sowie des "Guardian Orphans Home" von Gabriel Cudjoe.